ANTON-SAEFKOW-HAUS


WER WIR SIND

Wir sind eine Gruppe Berliner*innen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Geschlechts und aus unterschiedlichen Arbeiterberufen. Wir haben etwas gemeinsam: Wir wollen gemeinsam ein Haus kaufen, renovieren und verwalten. Das Haus wollen wir nicht in erster Linie, um darin wohnen zu können, sondern um damit etwas zu machen. In diesem Haus soll ein Soziales Zentrum entstehen, das Sport, Bildung und solidarische Unterstützung für seine Umgebung anbietet.


Nennen wollen wir dieses Haus nach einer historischen Persönlichkeit unserer Stadt: Anton Saefkow, der in der Zeit des Hitler-Faschismus die größte Widerstandsgruppe Berlins geleitet hat.

Das Projekt ist ambitioniert und steht noch am Anfang der Planung. Wichtige Faktoren sind dabei der konkrete Ort, die architektonische Situation

des Gebäudes oder Grundstückes für einen eventuellen Neubau. Mit der Entwicklungsphase des Projektes werden auch unsere Pläne dynamisch verändert.

Sei es der Finanzplan oder das Konzept unserer konkreten praktischen Arbeit vor Ort.

DAS HAUS

Stehen soll das Haus aber nicht da, wo es schon viel an Infrastruktur gibt und wo ohnehin die Immobilienpreise wegen Gentrifizierung und Spekulation unbezahlbar geworden sind. Sondern da, wo kaum jemand hinguckt und wo auch die meisten von uns wohnen: Außerhalb des Berliner S-Bahn-Rings: In Marzahn, Hellersdorf, Lichtenberg, Südneukölln, Köpenick. Die Devise ist: Raus aus dem Ring!


Dieses Projekt wollen wir euch im folgenden vorstellen. Denn klar ist: Ohne Eure Unterstützung können wir es nicht verwirklichen. Wir sind Handwerker*innen, Studierende und Erwerbslose, alleinerziehende Mütter und Väter. Wir haben große Freude daran, unsere Zeit, unser Herzblut und unsere Arbeitskraft in das Anton-Saefkow-Haus zu stecken. Aber die finanziellen Mittel, um es zu realisieren, können wir nicht alleine aufbringen. Besonders auf Spenden sind wir angewiesen – und durch die Gemeinnützigkeit des Vereins können wir auch Spendenquittungen ausstellen.

SOZIALES ZENTRUM

Wir orientieren uns mit unserem Projekt an den Konzepten Sozialer Zentren, wie wir sie aus Italien, Griechenland, dem Baskenland oder Katalonien kennen. Soziale Zentren sind nicht-staatliche Einrichtungen, die den sozialen Zusammenhalt in von Armut und Erwerbslosigkeit besonders betroffenen Gegenden gewährleisten und wichtige Infrastruktur zur Selbstverwaltung und Organisierung der Bevölkerung darstellen.


Soziale Zentren sind dabei kämpferische, politische Orte – aber nicht notwendig Teil irgendeiner Subkultur, sondern offen für alle im Kiez.


>>> Im Grauen Beton der Stadt kann das Anton-Saefkow-Haus eine Insel gegen Vereinzelung und für Solidarität sein, es ist ein Gegenentwurf zu Shoppingmalls, Parkhäusern und Bürotürmen. Es ist das Herz des Kiezes, ein Leuchtturm. Es ist eine kollektive Identität der Nachbarschaft.

Es ist Zuhause!<<<

Sophia – Aktivistin von Kollektiv e.V.